In einem Monat, am 23. April, wird in Berlin der Deutsche Filmpreis Lola verliehen (Liste der Nominierungen). In der Kategorie „Programmfüllende Dokumentarfilmne“ darf eigentlich nur ein Film gewinnen: „Das Herz von Jenin“ (OT: The Heart of Jenin). Warum? Trailer anschauen!
Archive for März 2010
Das Herz von Jenin
24. März 2010
Witness – Beirut under siege (Part I & II)
22. März 2010
„It’s a long hot summer for Katia and her family in Lebanon amid the 2006 war“ schrieb die englische Al Jazeera-Tochter im Sommer 2006. Man kann von Al Jazeera halten, was man will – zu unausgewogene Berichterstattung, zu viel Nähe zu „pro-extremistischer“ Berichterstattung. Whatever. Hier zwei Clips, die tatsächlich nur kurze Zeit nach einer fröhlichen Fußball-WM entstanden sind und nur wenige Wochen, nachdem ich zum letzten Mal in Beirut war.
Verstädterung im Zeitraffer: One Decade of Dubai
22. März 2010
Kartographie (I): Woher kommen die US-Gefallenen?
20. März 2010
Immer auf die Kleinen
19. März 2010
90 Prozent der Vorstandsvorsitzenden der „Fortune Global 500“-Unternehmen und 88 Prozent der US-Präsidenten waren überdurchschnittlich groß. In den vergangenen 13 Wahlgängen hat der größere Bewerber in zehn Fällen auch die US-Wahl gewonnen. Erfolg und Körpergröße hängen offensichtlich eng zusammen; das glaubt auch der Münchner Diplomand Fabian Spanhel und seine Diplomarbeit „Der Einfluss der Körpergröße auf Lohnhöhe und Berufswahl: Aktueller Forschungsstand und neue Ergebnisse auf Basis des Mikrozensus“.
Achtung! „Für die Modellierung des ausgeübten Berufs in Abhängigkeit von der Körpergröße wird ein multinomiales Logit-Modell verwendet“ schreibt Spanhel. Das Ganze ist – entsprechend wissenschaftlich – hier einsehbar.
Vereinfacht ausgedrückt: wie diverse Studien belegen wollen, konnte sowohl in den USA als auch in Großbritannien ein ökonomisch bedeutender Zusammenhang zwischen der Körpergröße und dem beruflichen Erfolg festgestellt werden kann.
Mit Bomben und Trompeten
19. März 2010
Als erklärter Fan von Mazen Kerbaj (Beirut, Libanon): sein mp3 zu STARRY NIGHT, oder: wie klingen Trompeten und Bomben? Starring: M. Kerbaj himself (Trumpet) und die israelische Luftwaffe im Juli 2006 über Beirut.
Dazu die entsprechende Karte
Future of Publishing
18. März 2010
Großartige Idee (auf jeden Fall bis 1:20 laufen lassen!)
The Sandpit: A Day In NYC
16. März 2010
Immer wieder gut:
Liebesentzug für Nasrallah & Co.
16. März 2010
Arabische Führer verlieren im Nahen Osten immer mehr an Glaubwürdigkeit und Ansehen. Einer Studie des Washingtoner Pew Global Attitudes Project zufolge, gebe es zwar moderaten Rückhalt sowohl für Hamas als auch für die im Libanon beheimatete Hisbollah, im Großen und Ganzen aber schwindet die Reputation der arabischen Staatsoberhäupter: „There is limited enthusiasm for most of the Muslim political figures tested on the survey, with the exception of Saudi King Abdullah, who is easily the most popular. In Jordan (92%) and Egypt (83%) for example, large majorities say they have confidence that King Abdullah will do the right thing in world affairs. The king receives quite positive ratings outside the Middle East as well, especially in the largely Muslim Asian nations Pakistan (64%) and Indonesia (61%)“, heißt es in der Studie.
Weit abgeschlagen: Osama Bin Laden. Im Libanon haben zwei Prozent der Befragten Vertrauen in die „Führungsqualitäten“ Bin Ladens, in Pakistan 18, in Ägypten 23 Prozent. Ausreißer – neben den Palästinensischen Gebieten (51 Prozent) – ist Nigeria: 54 Prozent der hauptsächlich muslimischen Bevölkerung unterstellen Bin Laden positive Führungseigenschaften.
Asche zu Asche
15. März 2010
Möglich, dass die Bibel irrt. Dass Gott gar nicht geruht hat am siebenten Tag. Dass an Tag Sieben, nachdem Er die Sahara sandgelb und die Antarktis weiß getüncht hatte, die Tiefen der Meere blauschwarz und die Schluchten des Grand Canyon rot bepinselt hatte, nach all dem Schaffen und Mühen und dem Formen von Getier, das da lebt und webt und dem Scheiden von Himmel und Erde und von Licht und Finsternis – gut möglich, dass Ihm nach all dem nur noch eines blieb: Ein Rieseneimer voll himmlischer grüner Farbe. … Mehr



