Möglich, dass die Bibel irrt. Dass Gott gar nicht geruht hat am siebenten Tag. Dass an Tag Sieben, nachdem Er die Sahara sandgelb und die Antarktis weiß getüncht hatte, die Tiefen der Meere blauschwarz und die Schluchten des Grand Canyon rot bepinselt hatte, nach all dem Schaffen und Mühen und dem Formen von Getier, das da lebt und webt und dem Scheiden von Himmel und Erde und von Licht und Finsternis – gut möglich, dass Ihm nach all dem nur noch eines blieb: Ein Rieseneimer voll himmlischer grüner Farbe. … Mehr
Archive for the ‘Media’ Category
Asche zu Asche
15. März 2010
Linkwertig: Mazen Kerbaj
15. März 2010
Selbstauskunft:
„i have one head, two legs, and two arms, plus a sort of body that connects all this shit together. pretty weird.“
Empfehlenswert:
Mazen Kerbaj bei flickr.com
„Shankaboot“ – Websoap made in Middle East
15. März 2010
Der Nahe Osten hat seine erste Web-Soap: insgesamt 30 5-Minüter begleiten den 17-jährigen Suleiman durch die libanesische Hauptstadt Beirut. Klar, was passiert: S. trifft auf Ruweida, „a beautiful girl with a dark past whose singing aspirations place her in the company of some sinister individuals“ (Lebanon News). Weitere Protagonisten: Chadi, Suleiman’s Freund und Vertrauter, und Fadi, Ruweida’s dubiouser Manager. Kurz: Plot orientalisch vorhersehbar, Aufmachung und Präsentation durchweg professioneller Standard.
Wie Lebanon News weiter schreibt: „Geared toward Lebanon’s youth culture, Shankaboot and Waheed El Booz are supported by a number of interactive features, available in both English and Arabic, on the website – a formidable endeavor considering the country’s shaky internet connections. In addition to “point and click” games and other common multimedia elements, visitors are encouraged to give advice to characters and even propose plots for future episodes.
„As the project develops further series (a second season is currently in the works), the audience will gain an increasing say on how the story plays out. … . Shankaboot is just one of a variety of projects initiated and funded the world over by The BBC World Service Trust, which utilizes “the creative power of media to reduce poverty and promote human rights” according to its homepage. The web was chosen by the Trust as the ideal forum for the Shankaboot series as it would best appeal to their target audience, Lebanese youth.
Plastikfantastik
15. März 2010
Danke Gorillaz, danke Bruce!
Spieglein, Spieglein
22. Februar 2010
Die Spiegel-App vom Samstag? Nix anderes eine abgespeckte 1:1-Abbildung des Heftes – ok, die Schriftgrößen editierbar und alles in schlanken 5MB, mit 2,99 (noch) ein Stück günstiger und am Samstagabend erhältlich – aber das war`s dann auch. Schade. Keine großzügigen Bildstrecken, ein umständlicher Blättermodus, Bildunterschriften zu Bildern, die nicht angezeigt werden. Dafür schieben sich dann die BUs und die Fußnoten gerne mal in den Fließtext. Was vor allem fehlt:
(I) Querverweise zu Hintergrundinfos/-grafiken/-quellen. Sind Spiegel-Artikel so erschöpfend recherchiert und geschrieben, dass nichts mehr hinzuzufügen ist? Gibt die Rechercheabteilung aus HH ihre Quellen nicht preis?
(II) Audio-Files der geführten Interviews, Bildstrecken, die über das Foto-Angebot des Heftes hinausgehen, interne wie externe Verlinkungen. Ich will das Multimedia-Programm!
(III) Und ja: ich will – dann auf dem iPad – entsprechend aufbereitete Werbung (à la wired.com).
Dafür zahl ich dann auch 2,99. Oder auch mehr. Aber so ist der Spiegel als App erstmal nicht mehr als ein Spieglein.
